Die Tiere

...haben trotz der Tierkommunikation ihren eigenen Willen und ihre eigenen Instinkte, die wir auch durch ein Gespräch nicht ändern können. Man darf also nicht erwarten, dass man ein Tier „umkrempeln“ kann, weil man mit ihm gesprochen hat. Aber das Gespräch trägt zum besseren beiderseitigen Verständnis bei und kann sowohl beim Menschen als auch beim Tier Denkanstöße liefern, die zur Problembehandlung beitragen oder das Problem sogar lösen können.

Pferde

Häufig interpretiert der Mensch die Körpersprache eines Tieres nicht richtig. Wenn Pferde zum Beispiel beim Reiten buckeln oder beim Satteln beißen, liegt dem oft ein Schmerz zugrunde. Pferde haben leider keinen Schmerzlaut, mit dem sie sich bemerkbar machen können, wie zum Beispiel Hunde oder Katzen. Zu schnell werden sie dann als böswillig oder dumm abgestempelt. Das Gegenteil ist der Fall: Sie ertragen Schmerzen oft mit einer Engelsgeduld, bis sie sich zuletzt dann doch zur Wehr setzen.

Hunde

Bei Hunden kommt es oft vor, dass sie plötzlich Verhaltensänderungen zeigen oder ein neues Sozialverhalten an den Tag legen, welches man sich nicht erklären kann. Diesen Veränderungen liegen oft nur Kleinigkeiten zugrunde, wie bei unserer Hündin. Sie hat nicht aus der von mir mehrmals am Tag  mit Frischwasser aufgefüllten Wasserschüssel getrunken, weil sie am „falschen“ Platz stand. Sie ging dann immer demonstrativ zu einer anderen Stelle, um zu trinken, und tat so, als hätte sie schon tagelang nichts mehr bekommen.

Katzen

Auch bei unseren Stubentigern kann man sich so manches nicht erklären. Man fragt sich, warum uns diese speziellen Wesen mit Dingen beherrschen wie der Auswahl bestimmter Futtersorten oder ihrem Schlafplatz oder wann sie berührt werden wollen und wann nicht...
Auch hier können Gespräche zu einem besseren Verständnis führen.

Kleintiere

Bei den kleineren Begleitern des Menschen wie den Nagern, Vögeln oder Fischen ist es noch schwieriger abzuschätzen, ob sie sich wohl fühlen in unserem/ihrem Zuhause. Denn wenn es ihnen nicht gut geht oder sie krank sind, ist es häufig schon zu spät. Wenn der kleine Vogel erstmal apathisch und aufgeplustert im Käfig sitzt, kann eine Behandlung beim Tierarzt oft nicht mehr helfen. Ein Tiergespräch zu einem früheren Zeitpunkt hätte eventuell Schlimmeres verhindern können.